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Maria Empfängnis in Portugal
Maria Empfängnis ist einer der Feiertage, die in Südeuropa viel mehr gefeiert werden als in Deutschland oder den anderen mitteleuropäischen Ländern.
Das Fest findet am 8. Dezember statt und ist der Empfängnis der Gottesmutter Maria geweiht.
In Portugal ist der Tag ein offizieller Feiertag, an dem die Kinder nicht zur Schule müssen. Der Tag wird zuhause gefeiert. Dabei ist eines ganz wichtig: viele Kerzen und Lichter. Denn Maria symbolisiert das Licht. Deshalb werden ihr zu Ehren an diesem Tag unheimlich viele Kerzen aufgestellt. In der Hauptstadt von Portugal, Lissabon, gibt es ganze Lichterprozessionen durch die Altstadt, an denen viele Gläubige teilnehmen und ein kleines Licht vor sich her tragen. Der Anbick der vielen wandernden Lichter ist wunderschön.
Fast jeder stellt an diesem Tag zumindest ein Licht ins Fenster, das zu Ehren von Maria die ganze Nacht hindurch brennen soll. Aber auch die Tische in den privaten Häusern und auch öffentlichen Gebäuden sind besonders schön mit Kerzen dekoriert.
Auch in den Kirchen finden überall in Portugal Gottesdienste statt, bei denen viele Lichter entzündet werden.
Marienfeiertag sind in Portugal sehr wichtig. Das Land verehrt die Mutter Gottes ganz besonders. Auch in dem portugiesischen Ort Fatima finden an Maria Empfängnis Feiern statt. Dort soll die Mutter Gottes drei Hirtenkindern erschienen sein und ihnen Geheimnisse verraten haben, die so eingetreten sein sollen.
In Portugal ist der Feiertag Maria Empfängnis fast schon so etwas wie ein vorgezogenes Weihnachtsfest. Was für Menschen hierzulande Nikolaus ist, das ist für die Länder Portugal und Spanien Maria Empfängnis.
Ein Fest, dass einstimmt auf die kommende große Feier der Geburt Christi.
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